Aktualisiert am 24. Mai 2024·in Unbezahlbares Wissen·7 Minuten Lesezeit

Geschäfts­modell Bank: so verdienen Banken Geld

Für uns alle ist es ganz normal, jeden Tag mit Geld zu tun zu haben. Besonders wichtig im Geldkreislauf sind Banken. 🏦 Wir zeigen dir, welche Aufgaben Banken erfüllen, wie sie damit Geld verdienen und warum Ehrlichkeit wichtig ist.

Älterer Mann im Sakko hat bank99 Sparschwein in der Hand.

Wir verwenden Geld im Alltag, um uns im Supermarkt Lebensmittel zu kaufen, zahlen das Busticket damit und freuen uns am Ende des Monats auf unser Gehalt. Bei den meisten Menschen liegt das Geld auf einem Bankkonto. Denn dort ist das Geld sicherer aufbewahrt als zuhause unter der Matratze. 🛏️ Aber hast du schon mal darüber nachgedacht, warum Banken und Geld für uns so untrennbar verbunden sind?

Geldkreislauf - ohne Banken nicht möglich

Wir haben alle schon einmal die Angebote einer Bank genutzt. Aber wir haben oft nur eine ungefähre Vorstellung davon, was eine Bank eigentlich macht und wie sie Geld verdient. 🤨

Banken nehmen in modernen Volkswirtschaften eine zentrale Rolle ein. Sie verwalten Geld, das aktuell von seinen Besitzern nicht benötigt (gespart) wird und stellen es gegen Entgelt denjenigen als Kredit zur Verfügung, deren Mittel momentan nicht ausreichen.

Bundeszentrale für politische Bildung

Zur Volkswirtschaft werden alle Haushalte, Unternehmen und Einrichtungen in einem Land gezahlt. Auch Österreich ist eine Volkswirtschaft.

Eine Bank kümmert sich um das Bankgeschäft und bietet ihren Kunden Bankdienstleistungen an. Indem sie mit Geld arbeitet, sorgt sie dafür, dass das Geld ständig in Bewegung bleibt. Denn jedes Geschäft mit Geld ist Teil eines Kreislaufs, der die Wirtschaft in Gang hält und die Konjunktur ankurbelt. Lies in unserem Blogbeitrag nach, was Konjunktur bedeutet.

Aber wie arbeitet eine Bank mit Geld? Das Bankgeschäft ist in drei große Aufgabengebiete aufgeteilt: Vermögensverwaltung, Kreditgeschäft und Zahlungsverkehr. Was das ist, schauen wir uns jetzt genauer an.

Geldeinlagen, Kredite und Zinsen: die Grundlagen des Bankgeschäfts

Das Kreditgeschäft und die Vermögensverwaltung sind eng miteinander verknüpft. Denn die Bank nutzt die Geldeinlagen der Kunden, um dieses Geld in Form von Krediten an andere Kunden oder Unternehmen weiterzugeben.

Kreditgeschäft - Geld ausleihen und Geld verleihen

Durch das Guthaben auf den Konten der Kunden hat die Bank Geld zur Verfügung. Dieses Geld heißt Giralgeld und ist Teil der Geldschöpfung. Was das ist? In unserem Blogbeitrag zur Geldschöpfung erklären wir es dir ganz genau!

Im Kreditgeschäft verleiht die Bank dieses Geld an andere Kunden. Das sind meistens Menschen oder Unternehmen, die sich etwas kaufen oder in ein Projekt investieren wollen, aber gerade nicht das nötige Geld dafür haben.

Wenn die Bank dir Geld in Form eines Kredits zur Verfügung stellt, leihst du dir dieses Geld nur aus. Du versicherst der Bank, dass du das geliehene Geld in einem bestimmten Zeitraum wieder zurückzahlst. Dafür zahlst du dann Kreditzinsen an die Bank.

Wie die Bank damit Geld verdient? Sie bekommt von den Kreditnehmern höhere Zinsen, als sie den Sparern für ihre Einlagen zahlen muss. Das ist so, weil sie ein höheres Risiko hat. Es ist nämlich möglich, dass ein Kunde oder Unternehmen den Kredit nicht zurückzahlen kann und die Bank dann auf den Schulden sitzen bleibt. Wenn das passiert, muss die Bank ihr eigenes Geld dafür verwenden. Das wird auch Eigenkapital genannt. 💰 So sorgt sie dafür, dass das Risiko von Kreditausfällen nicht auf die Kunden übertragen wird.

Nicht nur im Kreditgeschäft leiht dir die Bank Geld. Denn auch wenn du auf deinem Konto mal ins Minus kommen solltest, springt die Bank im Rahmen der Einkaufsreserve ein. Und du kannst mehr Geld ausgeben, als du eigentlich auf dem Konto hast. Dafür zahlst du der Bank dann Zinsen. In unserem Blogartikel zur Einkaufsreserve kannst du nachlesen, wie das genau funktioniert.

Vermögensverwaltung - die Bank kümmert sich um dein Geld 

Zur Vermögensverwaltung gehört neben dem Verwalten der Konten auch die Geldanlage. Wenn du dein Geld vermehren möchtest, kannst du es bei der Bank in Wertpapieren anlegen.

Wertpapiere sind kleinste Anteile von Firmen. Du beteiligst dich also ein kleines bisschen an einer Firma.

Die Bank berät dich, welche Anlageform die Richtige für dich ist. Und sie verwaltet dein Vermögen - sie achtet also darauf, dass dein ganzes Geld genau so angelegt wird, wie es am besten für dich passt. Für diesen Service zahlst du meistens eine Gebühr.

Zahlungsverkehr - deine Aufträge an die Bank

Alles, was du in deinem Online-Banking, am Schalter oder am SB-Gerät mit deinem Geld machst, gehört zum Zahlungsverkehr der Bank. Das sind zum Beispiel Überweisungen, Lastschriften oder Daueraufträge. Auch wenn du Geld einzahlst oder abhebst, ist das ein Auftrag an deine Bank. 📝

Für all diese Dienstleistungen verlangt deine Bank bestimmte Gebühren. Mit diesem Geld zahlt sie dann zum Beispiel die Büromiete oder die Gehälter der Mitarbeiter. Oder sie gleicht damit bei einem Kreditausfall das entstandene Minus aus. Und weil eine Bank auch ein Unternehmen ist, will sie mit ihren Dienstleistungen natürlich auch Gewinn erwirtschaften.

Frau hebt an bank99 Geldautomat Geld ab.

Auch das Geldabheben am Geldautomaten ist ein Auftrag an deine Bank. 👆

Bei uns weißt du immer, was du bekommst

Jetzt haben wir erfahren, wie und warum eine Bank Geld verdient. Aber die Gebühren sind natürlich von Bank zu Bank unterschiedlich hoch. Deshalb kommt nun zum Abschluss die große Frage: wie erfährst du, welche Leistungen bei deinem Konto dabei sind und ob es zusätzliche Gebühren gibt? 🤔

Ehrlich währt am längsten? Ja bitte!

Am besten informierst du dich immer ganz genau, welche Gebühren die Banken für ihre Dienstleistungen verlangen. Meistens heißt das leider, dass du dir lange Sternchentexte mit komplizierten Fachbegriffen durchlesen musst. 🔍

Bei der bank99 ist das anders! Denn wir achten genau darauf, dass unsere Konten verständlich sind und du genau weißt, wieviel Geld du für unsere Leistungen zahlst.

Bei einem Bankkonto gibt es oft ziemlich viele verschiedene Gebühren, die irgendwo im Kleingedruckten versteckt sind. 🧐 Da ist es nicht verwunderlich, wenn du mal den Überblick über deine Bankgebühren verlierst. Wir finden: das muss nicht sein! Deshalb gibt es bei unserem konto99 nur fixe Preispunkte, die wir dir ehrlich und transparent zusammenfassen.

  • Kontopaket: Das ist die monatliche Gebühr für deine Kontoführung. Je nachdem, welches konto99 du wählst, liegt sie zwischen € 1,99 und € 14,99.

  • zusätzliche Bankkarte: Wenn du dein Konto als Gemeinschaftskonto nutzen möchtest, zahlst du im Monat € 2 für deine zweite Bankkarte.

Überraschung auf dem Kontoauszug? Nein danke!

Weil dein Bankkonto genau zu dir und deinen Bedürfnissen passen sollte, zahlst du nur für die Leistungen, die du auch wirklich brauchst. Wenn du doch mal andere Leistungen nutzen möchtest, die nicht bei deinem Kontopaket dabei sind, weißt du immer genau, wieviel das kostet. So gibt es auf deinem Kontoabzug keine unerfreulichen Überraschungen! 😲

  • Nutzung der Selbstbedienungsgeräte: Wenn du das smartkonto99 hast, kannst du einmal im Monat gratis ein SB-Gerät nutzen. Danach zahlst du für jede Leistung € 0,75. Bei den anderen Konten ist das schon inkludiert.

  • Schalterleistungen: 2x im Monat kannst du Überweisungen, Daueraufträge oder Geldeinzahlen am Schalter beim smartkonto99 und aktivkonto99 tätigen, jede weitere Leistung kostet € 4,50. Beim topkonto99 ist das unbegrenzt inkludiert.

Felix

Felix

Du findest die Finanzwelt langweilig und kompliziert? Felix überzeugt dich vom Gegenteil! 😲 Er berichtet hier auf dem Blog von allem, was du über die Finanzwelt wissen solltest.

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