April 19, 2022·in Geld im Alltag, Spartipps·8 Minuten Lesezeit

7 Tipps zum Fix­kosten senken

Ob Miete, Energiekosten oder Versicherungen - manche Kosten gehören einfach zum Leben dazu. Das heißt aber nicht, dass diese fĂŒr jeden Menschen gleich sind. Denn deine Fixkosten sind oftmals von der aktuellen Lebenssituation und deinem Umgang mit Geld abhĂ€ngig. 💾

Hast du in letzter Zeit mal einen Blick auf dein Konto geworfen und dich ein bisschen erschreckt, wie sehr dein erst vor ein paar Tagen eingegangenes Gehalt schon wieder geschrumpft ist? 😳

Wenn du erst gestern beim Onlineshopping krĂ€ftig zugeschlagen hast, ist das natĂŒrlich nicht so verwunderlich. Falls nicht, dann könnten deine Fixkosten schuld sein.

Was das genau bedeutet und welche Fixkosten normalerweise so anfallen, schauen wir uns jetzt im Detail an.

Was sind Fixkosten?

Zu den Fixkosten zĂ€hlen alle Kosten, die regelmĂ€ĂŸig und in weitgehend gleicher Höhe anfallen - zum Beispiel monatlich, quartalsweise oder jĂ€hrlich. 📅

Zur besseren Einordnung findest du hier gleich eine Übersicht der typischen Vertreter von Fixkosten:

  • Miete

  • Kreditrate

  • Betriebskosten (Aufzug, GebĂ€udereinigung etc.)

  • Strom, Heizung und Wasser

  • VersicherungsbetrĂ€ge

  • KontofĂŒhrungsgebĂŒhren

  • Abonnements (Zeitungen und Zeitschriften, Streamingdienste, Apps)

  • Mitgliedschaften (Fitnessstudio, Vereine)

  • Internet, Fernsehen, Telefon und Handy

  • RundfunkgebĂŒhren (GIS)

  • regelmĂ€ĂŸige Spenden

Unterschied zwischen fixen und variablen Kosten

ZusĂ€tzlich zu den Fixkosten kommen natĂŒrlich auch noch regelmĂ€ĂŸige variable Ausgaben auf dich zu. Dazu gehören dann alle Kosten, die entweder unvorhersehbar sind oder die immer unterschiedlich hoch ausfallen.

Nehmen wir uns mal das Beispiel Lebensmitteleinkauf: Auch wenn du dir sicher sein kannst, dass du pro Monat Geld fĂŒr Essen und Trinken ausgibst, kannst du vorher meist noch nicht genau einschĂ€tzen, wie viel das sein wird. 🛒 Denn die Ausgaben dafĂŒr hĂ€ngen von der Art und Menge deiner EinkĂ€ufe und den aktuellen Preisen ab. Und die können aufgrund der Inflation ganz schön schwanken.

Damit du trotzdem einen ungefĂ€hren Überblick ĂŒber deine Rechnungen fĂŒr Lebensmittel und Ă€hnliche Dinge hast, empfiehlt sich ein Haushaltsbuch. Darin notierst du regelmĂ€ĂŸig deine Ausgaben fĂŒr jeden Bereich deiner Finanzen und hast nach ein paar Monaten ein gutes GefĂŒhl dafĂŒr, wie viel Geld du durchschnittlich dafĂŒr ausgibst.

Wie werden Fixkosten berechnet?

Deine ganz persönlichen Fixkosten zu berechnen geht ruckzuck: Gehe anhand deiner KontoauszĂŒge deine Ausgaben durch. Du wirst schnell feststellen, dass es wiederkehrende Zahlungen in immer der gleichen Höhe gibt. Nun zĂ€hle all diese regelmĂ€ĂŸigen Ausgaben pro Monat zusammen. 🧼

Einige Kosten werden quartalsweise oder jÀhrlich abgebucht? Kein Problem, dann rechne dir einfach den monatlichen Durchschnitt aus.

Ein Beispiel: Die Stromkosten von € 90 werden alle 2 Monate und die Kosten fĂŒr die Gasheizung von € 150 alle 3 Monate abgebucht. Zusammen entspricht das dann einer monatlichen Belastung von € 95.

7 Tipps zum Fixkosten senken

1. Haushaltsbuch

Der erste Schritt zum Reduzieren deiner Fixkosten ist, dir einen Überblick ĂŒber deine Finanzen zu schaffen. Am einfachsten geht das mit einem Haushaltsbuch. 📔

Eine gute Übung ist es auch, dir alle KontoauszĂŒge der vergangenen 12 Monate anzusehen. Teile die Ausgaben in wiederkehrende Kosten und einmalige Ausgaben auf und notiere dir die BetrĂ€ge. So bekommst du schnell ein GefĂŒhl dafĂŒr, wie viel Geld du im Monat tatsĂ€chlich ausgibst.

2. VertrÀge, Abos und Mitgliedschaften

  • VertrĂ€ge:
    Sei ganz ehrlich zu dir selbst: welche Leistungen nutzt du wirklich? Wenn du nur alle paar Monate ins Fitnessstudio gehst, dafĂŒr aber monatlich € 40 zahlst, dann solltest du deine Mitgliedschaft ĂŒberdenken. Und ist es nicht sowieso viel gesĂŒnder, im Freien Sport zu machen? 😉
    Und auch deine Telefon-, Handy- und Internetkosten solltest du regelmĂ€ĂŸig unter die Lupe nehmen - ein Vergleich ist online schnell gemacht und kann sich richtig auszahlen.

  • Versicherungen:
    Gleiches gilt fĂŒr laufende Versicherungen. Zahlt sich zum Beispiel die Handy-Versicherung wirklich aus oder lohnt sich hier die Investition in eine gute HĂŒlle und Schutzfolie zusammen mit dem Vorsatz, in Zukunft sorgfĂ€ltiger mit den eigenen Sachen umzugehen?

  • Abos:
    Ein weiteres Beispiel fĂŒr Ausgaben, die die Fixkosten in die Höhe treiben, sind Abonnements. Klassische FĂ€lle sind hier Zeitungen und Zeitschriften, Apps fĂŒr dein Smartphone und Tablet oder Streaming-Dienste. Überlege dir genau, welche Zeitungen du wirklich gerne liest oder welche Apps du regelmĂ€ĂŸig benutzt.

Was hier besonders wichtig ist: Informiere dich genau ĂŒber die geltenden KĂŒndigungsfristen und -bedingungen. 🧐 Viele VertrĂ€ge und Mitgliedschaften haben eine jĂ€hrliche Laufzeit und verlĂ€ngern sich automatisch - diese solltest du mindestens 3 Monate vorher kĂŒndigen.

3. Energiekosten

Aktuell sind die Energiekosten ja leider auf einem Rekordhoch. đŸ˜Č Wenn du einen aufrechten Vertrag hast und nicht von einer baldigen Preiserhöhung betroffen bist, dann solltest du momentan auch nicht den*die Anbieter*in wechseln.

Falls du bald umziehst und eine*n neue*n Anbieter*in brauchst, dann vergleiche die Angebote gut - zum Beispiel online ĂŒber durchblicker.at. Achte darauf, dass du einen Fixpreis bezahlst. Denn in Zeiten wie diesen können variable Tarife sehr schwanken.

4. MobilitÀt

Ein eigenes Auto hat nicht nur Anschaffungskosten, sondern natĂŒrlich auch monatliche Fixkosten. 🚗 Neben den variablen Ausgaben fĂŒr Benzin bezahlst du auch fĂŒr die KFZ-Versicherung. Hinzu kommen dann noch die MitgliedsbeitrĂ€ge fĂŒr den ÖAMTC oder ARBÖ. Gleiches gilt natĂŒrlich auch fĂŒr ein Motorrad oder Ă€hnliches.

Auch beim Thema MobilitÀt kannst du also eine Menge an Fixkosten einsparen:

  • Zweitauto: Falls du und deine Familie ein zweites Auto besitzt, dann rechnet die Kosten dafĂŒr regelmĂ€ĂŸig durch. Vielleicht wurde das Öffi-Angebot in deiner Region ausgebaut und du kannst öfter Bahn, Bus und Co. nutzen? Oder du möchtest lieber öfter mit dem Fahrrad ins BĂŒro fahren?

  • Kasko-Versicherung: Bei einem Neuwagen macht eine Vollkasko-Versicherung auf jeden Fall Sinn. Je Ă€lter dein Auto aber wird, desto mehr sinkt auch der Wert. Nach ein paar Jahren könnte es sich also lohnen, auf eine Teilkasko-Versicherung umzusteigen.

Least du dein Auto? Dann zĂ€hlt natĂŒrlich auch die Leasingrate zu deinen Fixkosten. Wenn du mehr zum Thema Autoleasing erfahren möchtest, dann lies dir doch unseren Blogbeitrag dazu durch.

5. Mietausgaben

Den grĂ¶ĂŸten Anteil deiner Fixkosten macht vermutlich die Miete aus. 🏠 Aber auch hier kannst du an den Kosten schrauben, indem du dich fragst:

  • Wie viel Platz brauche ich wirklich?
    Gerade Familien, deren Kinder schon ausgezogen sind, könnten einen Umzug in eine kleinere Wohnung in ErwÀgung ziehen. Das spart nicht nur Miet- und Energiekosten, sondern auch Putzstress.

  • Möchte ich in dieser Wohnung bleiben oder gibt es gĂŒnstigere Alternativen?
    Vielleicht denkst du ja schon lĂ€nger ĂŒber einen Umzug ins GrĂŒne nach oder möchtest in einem anderen Bezirk oder einer anderen Region wohnen.

  • Ist die Höhe meiner Miete angemessen oder kommt eine Mietzinsminderung in Frage?
    Gerade bei Altbauwohnung wird oftmals viel mehr Miete verlangt, als eigentlich erlaubt ist. In unserem Blogbeitrag rund um den Mietpreis erfĂ€hrst du mehr darĂŒber.

6. KontofĂŒhrungsgebĂŒhren

Wenn du sowieso schon dabei bist, dir ĂŒber deine Ausgaben einen Überblick zu verschaffen, dann wirf auch gleich einen Blick auf deine KontofĂŒhrungsgebĂŒhren auf dem Kontoauszug. 📄 Oftmals haben wir die nĂ€mlich gar nicht so im Kopf.

Setze dich genau mit den Konditionen deines aktuellen Bankkontos auseinander und ĂŒberlege dir, was du fĂŒr deine BankgeschĂ€fte wirklich brauchst und ob sich ein Wechsel zu einer anderen Bank eventuell lohnt.

Wenn du zum Beispiel hauptsĂ€chlich digital unterwegs bist, können wir dir unser Kostenloses Girokonto ans Herz legen. Das ist ruckzuck online eröffnet - ohne Papierkram und versteckte Kosten. Die KontofĂŒhrung ist nĂ€mlich kostenlos, solange du monatliche GeldeingĂ€nge von mindestens € 300 hast.

Und solltest du noch unter 28 Jahre sein, dann ist unser Girokonto U28 das Richtige fĂŒr dich - mit kostenlosem All-In-Paket bis zu deinem 28. Geburtstag! 🎉

7. Umschuldung von Krediten

Hast du einen oder mehrere Kredite laufen, die recht hohe Zinsen haben? Dann könnte sich eine Umschuldung fĂŒr dich lohnen!

Was eine Umschuldung genau ist und wann sie Sinn macht, erfÀhrst du in unserem Blogbeitrag.

Das gilt nicht nur fĂŒr Konsumkredite, sondern natĂŒrlich auch fĂŒr Immobilienkredite. Bei einer Laufzeit von mehreren Jahren oder sogar Jahrzehnten kann ein geringerer Zinssatz einen großen Unterschied ausmachen. 👀

Und, fĂŒhlst du dich nun fit im Umgang mit deinen Fixkosten? Zum Abschluss haben wir noch ein passendes Zitat von Henry Ford fĂŒr dich, das dich vielleicht noch ein bisschen mehr motiviert. 😉

„

Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.

— Henry Ford

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