Aktualisiert am 24. November 2025·in Aktuelles & Aktionen, Unbezahlbares Wissen·6 Minuten Lesezeit

Warum eigentlich "Black Friday"? Wir verraten es dir!

Am 28. November 2025 dreht sich alles um den Black Friday – den Startschuss für Schnäppchenjäger*innen auf der ganzen Welt, sich besonders hohe Rabatte zu sichern. Wir zeigen dir, wie der Black Friday entstanden ist.

Eine Frau beim Online-Shopping, die sich mit einem breiten Lächeln ein Schnäppchen beim Black Friday sichert.

Hast auch du dir den 28. November 2025 schon gelb im Kalender angestrichen? Dieser Tag ist weltweit als Black Friday bekannt. Viele Unternehmen nutzen ihn, um mit Rabattaktionen in die Weihnachtssaison zu starten.

Black Friday – eine amerikanische Tradition

Die Tradition des Black Friday kommt aus den USA. Der "schwarze Freitag", wie der Black Friday übersetzt heißt, findet am Tag nach dem amerikanischen Erntedankfest "Thanksgiving" statt. Thanksgiving wird immer am vierten Donnerstag im November gefeiert und gilt in Amerika als wichtiges Familienfest: dann wird mit der ganzen Familie geschlemmt und oft ein ganzer Truthahn verspeist.

Den Freitag nehmen sich die meisten Amerikaner*innen dann als Fenstertag frei. So haben sie nämlich genügend Zeit zum Einkaufen: am Black Friday gibt es in den meisten Geschäften und auch online sehr hohe Rabatte auf fast alles, was das Herz begehrt. Dazu kommen zahlreiche Gewinnspiele und besondere Aktionen, die zum Schnäppchenjagen einladen.

Viele Sparfüchse nutzen den Black Friday, um sich den besten Preis für ihre Weihnachtsgeschenke zu sichern. Kein Wunder also, dass im Handel ab diesem Tag die Weihnachtseinkaufszeit eröffnet ist.

Woher kommt der Name Black Friday?

Black Friday ist schon irgendwie ein komischer Name für einen Shoppingtag, oder? Deshalb haben wir uns schlau gemacht, warum der Black Friday so heißt. Die genaue Herkunft ist nicht ganz sicher, aber es gibt ganz verschiedene Erklärungsversuche:

  • Aus der Entfernung sehen die vielen Menschen, die die Einkaufszentren und Einkaufsstraßen stürmen, wie eine einzige schwarze Masse aus. Oft gibt es in Amerika schon ab 5 Uhr morgens lange Schlangen vor den Geschäften mit den besten Angeboten.

  • Der Black Friday ist einer der umsatzstärksten Tage im ganzen Jahr. So haben die Händler*innen die Chance, auch mal schwarze Zahlen zu schreiben. Das bedeutet, dass sie Gewinn machen und aus dem Minus herauskommen können.

  • Weil die Unternehmen am Black Friday so viel Umsatz machen, sind ihre Hände vom vielen Geldzählen ganz schwarz.

  • Die amerikanische Polizei hat den Black Friday so getauft, weil sie an diesem Tag besonders viel Arbeit hat: Es gibt kilometerlange Staus, Falschparker, überfüllte Straßen und Streitigkeiten zwischen Schnäppchenjäger*innen, die den Tag zu einem der stressigsten im ganzen Jahr machen.

Black Friday in Österreich

Wer nun glaubt, dass der Black Friday nur in den USA wichtig ist, der irrt sich gewaltig:

  • Durchschnittlich € 294 planen die Österreicher*innen beim Black Friday 2025 laut einer Studie des Handelsverbands auszugeben. Mit rund € 334 am meisten Geld sind es in Tirol und Vorarlberg, die Wiener*innen liegen bei etwa € 310 pro Kopf.

  • Besonders beliebt sind Elektroartikel wie Smartphones sowie Kleidung, Textilien und Schuhe. Aber auch Haushaltsgeräte und Kosmetika kommen sehr gut an.

  • 61 % der Befragten nutzen den Aktionstag, um bereits Ende November ihre Weihnachtsgeschenke zu kaufen.

Im Gegensatz zu den USA ist bei uns in Österreich der Black Friday vor allem für den Onlinehandel wichtig. Möchtest du mehr zum Einkaufen im Internet erfahren? In unserem Blogbeitrag zum Online Shopping lernst du die wichtigsten Begriffe kennen.

Echte Schnäppchen oder Mondpreise?

Bei aller Begeisterung für niedrige Preise solltest du die Angebote aber trotzdem immer gut vergleichen. Denn manchmal kommt es vor, dass du dir gar nicht so viel ersparst, wie du eigentlich denkst. Wie das sein kann? Die Preise werden manchmal einfach künstlich zu Mondpreisen aufgeblasen.

Ein Beispiel: Du bist auf der Suche nach neuen Winterstiefeln und hast schon ein passendes Paar für € 60 im Auge. Dann kosten die Stiefel auf einmal für kurze Zeit € 75, nur damit sie dann am Black Friday mit 33 % Rabatt für € 50 verkauft werden können. Der Rabatt liegt also in Wahrheit nicht bei 33 %, sondern nur bei 16 %.

Ganz schön kompliziert! Willst du mehr darüber erfahren, wie Preise und Rabatte überhaupt entstehen? Dann lies dir unseren Blogbeitrag zu Mondpreisen durch! Willst du wissen, bei welchem*welcher Händler*in du ein bestimmtes Produkt günstig kaufen kannst? Dann legen wir dir den Preisvergleich von daskuvert.at ans Herz.

Tipps für smarte Einkäufe

  • Preisverlauf checken – das schützt vor Mondpreisen

Viele Shops erhöhen vor dem Black Friday kurz den Preis, um dann scheinbar große Rabatte zu zeigen. Preisvergleichs-Tools wie Geizhals.at oder idealo.at offenbaren den echten Verlauf – so erkennst du, ob es sich um ein echtes Schnäppchen handelt.

  • Preiswecker nutzen und Wunschpreis festlegen

Einfach den Zielpreis bestimmen und benachrichtigen lassen, sobald ein Angebot diesen erreicht. Das spart Zeit und verhindert Impulskäufe.

  • B-Ware & Refurbished sind nachhaltig und günstiger

Mit einem B-Ware- oder Refurbished-Filter findest du geprüfte Geräte in sehr gutem Zustand zu deutlich besseren Preisen. Gut für die Geldbörse und ressourcenschonend.

  • Behalte den Gesamtpreis im Blick und nicht nur den Produktpreis

Erst Versand, Gebühren und Lieferzeiten ergeben den tatsächlichen Endpreis. Darauf zu achten, verhindert böse Überraschungen.

  • Timing zählt – manchmal ist später besser

Der beste Preis liegt oft nicht am Black Friday selbst, sondern innerhalb der gesamten Aktionswoche oder am Cyber Monday. Wer Angebote vergleicht und Geduld mitbringt, spart am meisten.

Cyber Monday – die zweite Chance auf Top-Deals

Der Black Friday ist zwar der große Auftakt in die Rabattwochen, aber das Schnäppchenfieber endet nicht am Freitag. Am Cyber Monday, der direkt auf das Wochenende folgt, ziehen viele Händler*innen mit neuen Angeboten nach oder verlängern bestehende Aktionen. Besonders Elektronikartikel, Software und Online-Services sind an diesem Tag oft günstiger als am Black Friday selbst. Wer also beim Black Friday noch zögert oder bestimmte Produkte verpasst hat, findet am Cyber Monday häufig die zweite Chance auf echte Schnäppchen.

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Gelbes Sparschwein

Jetzt wird gespart!

Damit du auch beim nächsten Black Friday richtig zuschlagen kannst. 😉

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Daniela

Daniela

Unsere Autorin Daniela ist immer auf der Suche nach Neuigkeiten aus der Finanzwelt und nimmt dich dabei gerne auf ihre Reise mit.

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