Einfach gesagt: Sollzinsen sind der Preis für geliehenes Geld. Hast du etwa einen Kredit aufgenommen oder dein Konto überzogen, verlangt die Bank für den in Anspruch genommenen Betrag Zinsen. Diese Zinsen werden Sollzinsen genannt.
Viele stellen sich die Frage „Was sind Sollzinsen?“ – die Antwort lautet: Es handelt sich um die zu zahlenden Zinsen auf einen Kreditbetrag oder auf das Minus auf deinem Konto.
Definition: Sollzinsen verständlich erklärt
Stell dir vor, dein Konto rutscht ins Minus oder du nutzt einen Kreditrahmen – dann leiht dir die Bank dieses fehlende Geld. Für diese Geldleihe berechnet die Bank Zinsen, nämlich die Sollzinsen. Sie werden in Prozent pro Jahr (per annum, p.a.) angegeben. Der Sollzinssatz bestimmt, wie viel Zinsen du pro Jahr für den genutzten Betrag zahlen musst.
Beispiel: Du hast noch € 50 Guthaben auf dem Konto, kaufst etwas für € 70 und gehst dadurch € 20 ins Minus. Die Bank „streckt“ dir diese € 20 vor – dafür verlangt sie Sollzinsen als Gebühr. Angenommen, der Sollzinssatz beträgt 10 % p.a., dann zahlst du pro Jahr 10 % von € 20, also € 2 Zinsen (auf ein Jahr gerechnet). Bist du nur kurz im Minus, wird der Zinsbetrag anteilig berechnet. In diesem Beispiel wären es bei 30 Tagen Überziehung etwa € 0,16 an Sollzinsen. Sobald du dein Konto wieder ausgleichst und das geliehene Geld zurückzahlst, fallen auch keine Sollzinsen mehr an.
Wichtig: Sollzinsen fallen täglich an, solange du im Minus bist oder ein Darlehen nutzt. Die Zinsberechnung startet am Tag, an dem du das Geld erhältst bzw. ins Minus gehst, und endet an dem Tag, an dem du alles zurückgezahlt hast. Üblich ist, dass die Bank die angefallenen Sollzinsen in regelmäßigen Abständen (z.B. vierteljährlich oder monatlich) von deinem Konto abbucht. So kannst du auf deinem Kontoauszug sehen, wie viel Sollzinsen du gezahlt hast.
Berechnung der Sollzinsen (Formel und Vorgehen)
Die Berechnung der Sollzinsen ist im Grunde simpel. Grundlage ist der vereinbarte Sollzinssatz (z.B. 5 % oder 9,99 % p.a.) und der genutzte Betrag sowie die Dauer der Nutzung. Eine einfache Formel zur Berechnung lautet: Zinsbetrag = geliehener Betrag × Sollzinssatz × Tage / 365
Dabei wird der Jahreszinssatz auf die entsprechende Tageanzahl umgelegt. In vielen Fällen nutzen Banken 365 Tage als Basis (Schaltjahre mit 366 Tagen werden meist ebenfalls mit 365 Tagen gerechnet).
Beispiel: Du überziehst dein Konto um € 500 für 30 Tage und der Sollzinssatz beträgt 7 % p.a. Eingesetzt in die Formel ergibt sich: € 500 × 0,07 × 30/365 ≈ € 2,88
Du müsstest also rund € 2,88 an Sollzinsen für diesen Monat im Minus zahlen. Je länger und je höher du dein Konto überziehst (oder je höher dein Kreditbetrag ist), desto mehr Sollzinsen kommen zusammen.
Tipp: Achte darauf, wie hoch dein Sollzinssatz ist und wie lange du einen Kredit in Anspruch nimmst – so kannst du die Zinskosten grob abschätzen.
Bei Ratenkrediten (z.B. Konsumkredit, Autokredit) wird der Sollzins auf den jeweiligen restlichen Kreditbetrag berechnet. Da du mit jeder monatlichen Rate einen Teil des Kredits zurückzahlst, verringert sich nach und nach der offene Betrag – und damit sinkt auch der absolute Zinsanteil, den du jeden Monat zahlst. Am Anfang der Laufzeit sind die Zinsen höher, gegen Ende geringer, weil dann schon viel vom Kredit getilgt ist.
Unterschiede zu anderen Zinssätzen
Zinsen sind nicht gleich Zinsen – es gibt verschiedene Arten von Zinssätzen im Bankwesen. Hier schauen wir uns an, wie sich Sollzinsen von anderen wichtigen Zinsbegriffen unterscheiden:
Sollzinsen vs. Habenzinsen: Habenzinsen sind das genaue Gegenteil von Sollzinsen. Habenzinsen (auch Guthabenzinsen genannt) bekommst du von der Bank, wenn du Geld auf deinem Konto oder Sparbuch hast. In diesem Fall verleihst du der Bank dein Geld, und sie zahlt dir dafür Zinsen. Die meisten Gehalts- oder Sparkonten bieten allerdings heutzutage sehr niedrige Habenzinsen. Sollzinsen hingegen musst du zahlen, sobald du Geld von der Bank leihst (Kredit, Kontoüberziehung).
Kurz gesagt: Habenzinsen = Zinsen, die du erhältst, Sollzinsen = Zinsen, die du bezahlst. (Im Bankjargon sagt man auch: Habenzinsen gibt es fürs Haben von Guthaben, Sollzinsen fürs „Schulden haben“.)Sollzinssatz vs. effektiver Jahreszins: Wenn du einen Kredit aufnimmst, begegnen dir 2 Angaben: der Sollzinssatz (Nominalzins) und der effektive Jahreszins (Effektivzins). Der Sollzinssatz umfasst nur die reinen Zinskosten für das geliehene Geld. Der effektive Jahreszins dagegen beinhaltet alle Kosten des Kredits pro Jahr – also zusätzlich zum Sollzins auch Bearbeitungsgebühren, Kontoführungsgebühren, Vermittlungskosten oder verpflichtende Versicherungen, falls vorhanden. Daher ist der Effektivzins immer etwas höher als der Sollzinssatz. Der Effektivzins zeigt dir die tatsächlichen Gesamtkosten deines Kredits und macht verschiedene Kreditangebote vergleichbar.
Wichtig: Achte bei Kreditvergleichen immer auf den effektiven Jahreszins, nicht nur auf den Sollzins! Übrigens sind Banken gesetzlich verpflichtet, in Werbung und Angeboten stets beide anzugeben – Nominalzins und Effektivzins , damit du als Verbraucher*in transparent informiert bist.
Sollzinsen vs. Überziehungszinsen (Überschreitungszinsen): Spricht man von Sollzinsen, meint man in der Regel die Zinsen für eine vereinbarte Kontoüberziehung oder für einen offiziellen Kreditrahmen. Viele Banken gewähren z.B. einen Dispokredit (Überziehungsrahmen) auf dem Girokonto – innerhalb dieses Rahmens werden Sollzinsen fällig. Überziehungszinsen (manchmal auch Überschreitungszinsen genannt) hingegen kommen zusätzlich ins Spiel, wenn du über den vereinbarten Rahmen hinaus ins Minus gehst. Sie sind meist deutlich höher als die normalen Sollzinsen. Praktisch heißt das: Hast du mit deiner Bank einen Überziehungsrahmen (z.B. € 1.000) vereinbart und du gehst bis zu dieser Grenze ins Minus, zahlst du „nur“ Sollzinsen. Überschreitest du die € 1.000 und gehst z.B. € 1.200 ins Minus, können für die zusätzlichen € 200 Strafzinsen in Form von Überziehungszinsen anfallen – und die liegen oft im Bereich von mehreren Prozentpunkten über dem normalen Sollzinssatz.
Unser Tipp: Versuche ungeplante Überziehungen über deinen Rahmen hinaus zu vermeiden – sie werden sehr teuer.
Weitere Zinssätze: Im Finanzbereich gibt es noch weitere Zinsbegriffe. Zum Beispiel spricht man bei Verzögerungen von Zahlungen von Verzugszinsen. Diese werden fällig, wenn du z.B. Kreditraten nicht rechtzeitig zahlst. Verzugszinsen sind eine Art Strafzins für Zahlungsverzug und dürfen bei Verbraucherkrediten maximal 5 Prozentpunkte über dem vereinbarten Sollzins liegen (das ist gesetzlich gedeckelt). Dann gibt es noch die Leitzinsen der Zentralbank (die beeinflussen indirekt die Marktzinsen, aus denen sich u.a. dein Sollzinssatz ergibt) oder Zinseszinsen (das Prinzip, dass auf bereits angefallene Zinsen wiederum Zinsen berechnet werden, was vor allem bei Anlagen über lange Zeiträume relevant ist). Diese Begriffe stehen jedoch eher indirekt mit den Sollzinsen in Verbindung.
Was beeinflusst die Höhe der Sollzinsen?
Warum verlangt die eine Bank 6 % Sollzins und die andere 10 %? Die Höhe des Sollzinssatzes kann von Bank zu Bank unterschiedlich sein und hängt von mehreren Faktoren ab:
Marktzins und Wirtschaftslage: Banken orientieren sich bei der Festlegung von Sollzinsen unter anderem am allgemeinen Zinsumfeld. Steigen die Leitzinsen (z.B. durch Entscheidungen der Europäischen Zentralbank), steigen häufig auch die Sollzinsen für Kredite und Überziehungen. Umgekehrt führen niedrige Leitzinsen tendenziell zu niedrigeren Kreditzinsen. Die generelle Wirtschaftslage und Inflation spielen hier auch eine Rolle.
Art des Kredits / Produkts: Es macht einen Unterschied, wofür du dir Geld leihst und in welcher Form. Kontoüberziehungen (Dispokredit) sind meistens teurer (höher verzinst) als z.B. Ratenkredite oder Wohnkredite. Das liegt daran, dass Überziehungen sehr flexibel und kurzfristig gewährt werden und unbesichert sind – die Bank hat höhere Risiken und Verwaltungskosten. Ein Hypothekarkredit (Wohnbaukredit) wiederum hat oft niedrigere Sollzinsen, weil ein Haus als Sicherheit dient.
Kurz: Unbesicherte, flexible Kredite = höherer Sollzins; langfristige, besicherte Kredite = eher niedriger Sollzins.Deine Bonität (Kreditwürdigkeit): Banken passen Zinssätze zum Teil an das Risiko an. Wenn du eine sehr gute Bonität hast (z.B. stabiles Einkommen, keine negativen KSV-Einträge), kannst du oft einen günstigeren Sollzins erhalten, weil die Bank davon ausgeht, dass du verlässlich zurückzahlst. Kunden mit schlechterer Bonität bekommen eventuell höhere Zinsen angeboten oder gar keinen hohen Kreditrahmen. Bei Konto-Überziehungen ist der Zinssatz meist für alle Kunden gleich hoch festgelegt, aber ob und wie viel Disporahmen du bekommst, hängt von deiner Bonität ab.
Fest oder variabel: Es gibt gebundene Sollzinssätze (fest für eine gewisse Laufzeit) und variable Sollzinssätze. Ein gebundener Sollzins bleibt z.B. für 5 Jahre gleich (etwa bei manchen Fixzins-Kreditangeboten). Ein variabler Sollzins kann sich über die Zeit ändern – meist in Abhängigkeit von einem Referenzzins (z.B. dem Euribor). Wenn der Referenzzins steigt oder fällt, kann die Bank den Sollzins entsprechend anpassen (nach oben oder unten). Variable Zinsen bieten Flexibilität, bergen aber das Risiko steigender Kosten, wenn das Zinsniveau steigt. Festzins bietet Planungssicherheit, dafür profitierst du nicht von eventuellen Zinssenkungen.
Wettbewerb und Bankpolitik: Jede Bank gestaltet ihre Zinssätze auch nach geschäftspolitischen Überlegungen. Manche Banken wollen z.B. besonders attraktive Konditionen für bestimmte Kund*innengruppen bieten und setzen die Sollzinsen niedriger an, um Kund*innen zu gewinnen. Andere kalkulieren höher, um mehr Ertrag zu erzielen. Daher lohnt es sich für dich, verschiedene Angebote einzuholen und zu vergleichen.
Rechtliche Aspekte rund um Sollzinsen
Beim Thema Zinsen gibt es auch ein paar gesetzliche Rahmenbedingungen zum Schutz der Verbraucher. Hier einige rechtliche Aspekte, die du kennen solltest:
Transparenz in Kreditverträgen: In jedem Kreditvertrag muss der Sollzinssatz klar angegeben sein – inklusive der Information, ob er fix oder variabel ist. Bei variablen Sollzinsen muss auch definiert sein, an welchen Referenzwert (z.B. Euribor) der Zins gekoppelt ist und wie Änderungen erfolgen. Änderungen des Zinssatzes müssen transparent und nach fairen Regeln ablaufen (Stichwort Zinsänderungsklauseln). Oft ist im Vertrag festgelegt, dass sich ein variabler Zins z.B. quartalsweise an den Durchschnitt eines Referenzzinssatzes anpasst.
Informationspflicht bei Zinsänderungen: Erhöht die Bank einen variablen Sollzins (z.B. weil der Referenzzins gestiegen ist), muss sie dich rechtzeitig informieren. Du bekommst normalerweise ein Schreiben oder E-Mail, dass sich der Zinssatz ändert und welche neue Rate bzw. welcher neue Zinssatz gilt. Ohne Benachrichtigung darf die Bank die Zinsen nicht einfach anheben. Das gibt dir die Chance, ggf. zu reagieren (z.B. vorzeitig tilgen oder das Gespräch mit der Bank suchen).
Effektivzins-Angabe: Wie schon erwähnt, schreibt das Gesetz (z.B. die Verbraucherkredit-Richtlinie und die Preisangabenverordnung) vor, dass bei Kreditangeboten immer auch der effektive Jahreszins angegeben werden muss. So soll sichergestellt sein, dass du als Konsument*in die Gesamtkosten siehst und Angebote vergleichen kannst. Werbung, in der nur ein verlockend niedriger Sollzins genannt wird, ist unzulässig – die Bank muss immer klarstellen, welche Kosten noch dazukommen (z.B. „Sollzins X %, effektiver Jahreszins Y % inkl. aller Kosten“).
Zinsbegrenzung bei Zahlungsverzug: Ein wichtiger Schutzmechanismus: Bei Verzugszinsen (Zinsen, die anfallen, wenn du mit Zahlungen in Verzug bist, z.B. Kreditrate nicht rechtzeitig bezahlt) gibt es eine Deckelung. Bei Verbraucherkrediten darf der Verzugszinssatz maximal 5 Prozentpunkte über dem vertraglichen Sollzinssatz liegen.
Beispiel: Dein Sollzins für den Kredit beträgt 6 %. Wenn du in Verzug gerätst, darf die Bank höchstens 11 % Verzugszinsen verlangen. Diese Regel verhindert, dass Schuldner durch extrem hohe Strafzinsen übermäßig belastet werden. (Hinweis: Für Geschäftsleute/Firmen gelten teils andere Verzugszinsen-Regeln.)Sonderregelungen & Aktionen: Manchmal bieten Banken zeitlich befristete Zinssätze an (z.B. 0 % Zins für 3 Monate bei bestimmten Käufen oder Krediten als Aktion). Auch solche Offerte müssen klar geregelt sein – insbesondere, was nach Ablauf der Aktion gilt (nämlich der normale Sollzins). Lies bei solchen Angeboten immer das Kleingedruckte, um Überraschungen zu vermeiden.
Praktische Tipps, um Sollzinsen zu sparen
Zum Schluss noch ein paar Tipps für dich als Verbraucher*in, wie du geschickt mit Sollzinsen umgehen und unnötige Kosten vermeiden kannst:
Konto nicht dauerhaft überziehen: Nutze deinen Dispokredit (Überziehungsrahmen) wirklich nur für kurzfristige Engpässe und gleiche das Minus so schnell wie möglich wieder aus. Je kürzer dein Konto im Minus ist, desto weniger Sollzinsen fallen an. Ein dauerhaft überzogenes Konto ist sehr teuer und sollte vermieden werden.
Überziehungsrahmen vereinbaren: Falls du ab und zu ins Minus rutschst, sprich mit deiner Bank über einen offiziellen Überziehungsrahmen (Dispokredit, bei bank99 heißt das z.B. Einkaufsreserve). Innerhalb dieses vereinbarten Limits zahlst du zwar Sollzinsen, aber vermeidest die noch höheren Überziehungszinsen, die ohne Rahmen oder bei Überschreitung anfallen würden. Das spart bares Geld und gibt dir finanziellen Puffer für Notfälle.
Teuren Dispokredit ablösen: Bist du ständig im Dispo und kommst nur schwer heraus? Überlege, ob ein Umschuldungskredit sinnvoll ist. Ein Ratenkredit hat oft einen deutlich niedrigeren Sollzinssatz als der Dispo. Du könntest also einen Kredit aufnehmen, damit das Konto ausgleichen und dann den Kredit in planbaren Raten zurückzahlen. So entkommst du dem Schuldenkreislauf auf dem Girokonto und zahlst unterm Strich weniger Zinsen. (Sieh dir z.B. den Blog-Beitrag über Wege aus dem Minus am Konto an – dort werden Lösungen beschrieben.)
Zinsen vergleichen: Ob bei Konto, Kreditkarte oder Ratenkredit – vergleiche die Zinssätze verschiedener Angebote. Schon ein paar Prozentpunkte Unterschied beim Sollzins können über die Zeit viel Geld sparen. Achte aber immer darauf, gleiche Bedingungen zu vergleichen (z.B. variabel vs. fix, mit/ohne Gebühren). Hilfreich ist hierbei wieder der Effektivzins als Maßstab. Scheue dich auch nicht, bei deiner Bank nachzufragen, ob sie den Zinssatz verbessern kann – gerade wenn du ein*e gute*r, langjährige*r Kund*in bist, gibt es manchmal Spielraum.
Auf Aktionen achten: Manchmal bieten Banken spezielle Phasen mit geringeren Zinsen oder zinsfreie Zeiträume an (z.B. 0 %-Finanzierungen im Handel, Kreditkarten mit zinsfreiem Zahlungsziel). Solche Angebote kannst du nutzen, aber plane im Voraus, wie du die Rückzahlung schaffst, bevor hohe Sollzinsen greifen.
Beispiel: Eine Kreditkarte bietet 8 Wochen zinsfreies Zahlungsziel – nutze das, aber begleiche den Betrag innerhalb dieser 8 Wochen, um Zinsen zu vermeiden.Finanzpolster aufbauen: Der beste Weg, Sollzinsen zu vermeiden, ist natürlich, gar nicht erst ins Minus zu rutschen. Wenn möglich, baue dir nach und nach einen kleinen Notgroschen auf (z.B. auf einem Sparkonto). Dann kannst du bei unvorhergesehenen Ausgaben darauf zurückgreifen, statt einen teuren Kredit in Anspruch zu nehmen. So umgehst du Sollzinsen komplett und bekommst im Idealfall sogar etwas Habenzinsen auf dein Erspartes.
Fazit: Sollzinsen gehören zum Finanzalltag dazu, sobald man Geld von der Bank leiht – ob bewusst via Kredit oder unbewusst durch ein überzogenes Konto. Wichtig ist, informiert zu bleiben: Kenne deinen Sollzinssatz, verstehe die Kosten und Unterschiede zu anderen Zinsen und nutze Kredite verantwortungsvoll. Mit dem Wissen aus diesem Beitrag kannst du Sollzinsen besser einschätzen und clevere Finanzentscheidungen treffen, damit die Zinskosten so niedrig wie möglich bleiben. Du weißt nun, was Sollzinsen sind, wie sie berechnet werden und worauf du achten solltest – damit bist du bestens gerüstet, im Gespräch mit deiner Bank die richtigen Fragen zu stellen und dein Konto souverän zu managen.