Ob das besonders clever ist, ist eine andere Frage. Denn sehr oft wird aus der Notlösung eine Gewohnheit und zu einem Problem des Alltags. Das unangenehme Ergebnis: ein stÀndiger Schuldenkreislauf.
Wie kannst auch du diese unnötige finanzielle Belastung verhindern? Eines nach dem anderen und vor allem keine unnötigen Sorgen! Mit diesem Artikel möchten wir dir helfen, einen Ausweg zu finden.
StÀndig im Minus? Endlich die Finanzen in den Griff bekommen!
1. Bestandsaufnahme
Ganz am Anfang steht die Frage, wie ungĂŒnstig die Situation wirklich ist. Geht es um ein einfaches, kleines Minus auf dem Konto, das mit der Ăberweisung des neuen Gehalts wieder ausgeglichen wird? Oder ist es so schlimm, dass bereits der GroĂteil der GeldĂŒberweisungen bei Ankunft auf dem Konto schon wieder weg sind? FĂŒr beides gibt es unterschiedliche Lösungen.
2. Schluss mit dem Ăberziehen
Irgendwie ist der Grund fĂŒr das Minus am Konto der Ăberziehungsrahmen: der sogenannte Dispokredit. Denn er macht es möglich, dass mehr vom Konto abgehoben werden kann, als tatsĂ€chlich da ist. Das gibt den Konsument*innen FlexibilitĂ€t, um finanzielle Schwierigkeiten leichter zu ĂŒberbrĂŒcken. FĂŒr die Banken ist es gewinnbringend, da gerade die Ăberziehungszinsen mit 10 % oder sogar mehr, sehr hoch sind. Deshalb ist es wichtig, diese Möglichkeit des Geldausleihens möglichst selten oder am besten gar nicht auszuschöpfen. Am leichtesten ist das, wenn du erst gar keinen Ăberziehungsrahmen brauchst.
3. Die Macht der Disziplin
Dazu braucht es aber viel Disziplin und Kontrolle. Denn wenn ein Minus auf dem Konto nicht möglich ist, dann muss so genug Geld vorhanden sein, wenn die Miete oder die Kreditkartenabrechnung abgebucht wird. Andernfalls kann das sehr unangenehme Folgen haben.
Finanzen in den Griff bekommen â Tipps:
Erstelle dir deine eigene FinanzĂŒbersicht: verbindliche und nicht verbindliche Ausgaben
Denke mindestens einmal im Monat an den Ăberblick ĂŒber deine Finanzen
Setze dir selbst klare Budgets fĂŒr alle Bereiche
Kalkuliere die Kosten der Kontobelastung
Wie kann das ĂŒberzogene Konto wieder ausgeglichen werden?
In Ăsterreich bieten viele Banken die Möglichkeit einer sogenannten âEinkaufsreserveâ. Das ist eine fĂŒr dich âbequemeâ Alternative, dein Konto zu ĂŒberziehen. Die Höhe der Summe kann von vielen Faktoren abhĂ€ngen. Wie z. B. von deinem Konto selbst oder auch von den Konditionen der Bank.
Theoretisch ist das die Rettung in der Not, insbesondere wenn es Ausgaben gibt, mit denen du nicht gerechnet hast. Es ist aber immer wichtig darauf zu achten, wann und wie oft man eine solche âOptionâ nĂŒtzt. Denn es kann auch schnell in eine Schuldenfalle fĂŒhren. Das sagt schon das Sprichwort: Auch Kleinvieh macht viel Mist.
Konto ĂŒberziehen vs. Kredit aufnehmen
Wenn du kurzfristige Zahlungsschwierigkeiten hast, kannst du deinen Bedarf mit einem Kleinkredit zu decken. Aber wenn dein Konto oft im Minus ist oder wenn du gerade stark verschuldet bist, wirst du merken, wie teuer und stressig eine vorhergehende Ăberziehung deines Kontos fĂŒr dich sein kann.
Ist ein Onlinekredit aber wirklich die bessere Alternative bei bestehenden Geldschulden? Je nachdem, wie hoch deine aktuellen Zinsen sind, kannst du mit einer Umschuldung aber im Allgemeinen oft Geld sparen. Dabei nicht zu vergessen, ein Kredit ist eine Verpflichtung und muss zu einem vereinbarten Zeitpunkt inkl. vereinbarter Nebenkosten zurĂŒckbezahlt werden.
Deswegen ist es immer wichtig, eine so wichtige Entscheidung sorgfĂ€ltig durchzudenken und zu prĂŒfen. Lege dir z. B. eine Liste mit allen Einnahmen und Ausgaben zu, um am Ende herauszufinden, welche Kreditrate fĂŒr dich infrage kommt. Damit kannst du ganz einfach selbst berechnen, ob eine Umschuldung fĂŒr dich ânurâ das VernĂŒnftigste ist, oder ob sie vielleicht auch noch andere Vorteile fĂŒr dich bringt.









