Es ist so weit: Die Zeit im Garten startet langsam, aber sicher! Die Tage werden länger, die Sonne zeigt sich wieder öfter – und bei vielen juckt’s längst in den Fingern. Zeit also, die Gartenhandschuhe hervorzuholen und loszulegen.
Was jetzt im Garten zu tun ist
1. Frühjahrsputz im Freien
Altes Laub und abgestorbene Äste dürfen jetzt weg, damit Licht und Luft wieder an die Pflanzen kommen. Rasenflächen freuen sich über ein leichtes Abharken – das weckt die Gräser sprichwörtlich auf.
2. Rückschnitt nicht vergessen
Viele Sträucher, Rosen und Stauden können Ende März einen Formschnitt vertragen. Dadurch wachsen sie kräftiger und blühen später üppiger.
3. Jetzt wird eingepflanzt
Ideal für die ersten Kandidaten im Beet:
Salat
Radieschen
Spinat
Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch & Koriander
Auch robuste Blumen wie Stiefmütterchen oder Vergissmeinnicht dürfen schon raus.
4. Der Rasen ruft!
Sobald es ein paar Tage trocken und mild war, kannst du den Rasen erstmals mähen. Davor lohnt es sich zu Vertikutieren, wenn Moos oder Filz die Grünfläche übernommen haben.
Tipps für einen gelungenen Saisonstart
Auf robuste Pflanzen setzen
Gerade zum Saisonstart sind Pflanzen gefragt, die auch mal eine frische Nacht verzeihen. Viele Gartenmärkte kennzeichnen „kälteresistente“ oder „frühjahrsfitte“ Sorten – ein guter Orientierungspunkt.
Gießen, aber richtig
Ende März ist es oft noch kühl. Deshalb lieber morgens gießen, damit Blätter über den Tag abtrocknen können. Spart Wasser und vermeidet Pilzbildung.
Mulch – dein Allround-Helfer
Eine dünne Mulchschicht hält Feuchtigkeit im Boden, unterdrückt Unkraut und verbessert langfristig die Qualität der Erde.
Garteln – aber bitte leistbar: Tipps zum Geld Sparen
Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich richtig sparen – ohne Abstriche bei der Qualität.
1. Pflanzen tauschen statt kaufen
Viele Gemeinden, Nachbarschaftsgruppen oder Online-Communities veranstalten Pflanzentauschmärkte. Stecklinge, Ableger oder Samen gibt es oft kostenlos.
Tipp: Auch im Freundeskreis schlummern viele Schätze – Nachfragen lohnt sich.
2. Upcycling im Garten
Eierschalen als Dünger
Alte Holzpaletten als Kräuterregal
Joghurtbecher als Anzucht-Töpfchen
So schonst du nicht nur die Geldbörse, sondern auch die Umwelt.
3. Erde clever einkaufen
Qualitativ gute Erde muss nicht teuer sein – oft bekommst du größere Gebinde günstiger oder kannst sie gemeinsam mit Nachbar*innen teilen. Manchmal lohnt sich auch die Nachfrage beim örtlichen Bauhof oder Kompostwerk.
4. Regenwasser nutzen
Wer’s hat: Regenfass oder Regentonne aufstellen! Wasser ist kostbar – und deine Pflanzen lieben das natürliche Regenwasser sowieso mehr als Leitungswasser.
5. Saatgut statt Setzlinge
Setzlinge sind praktisch, aber oft teurer. Samen kosten deutlich weniger und es macht Freude, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen.
Dein Garten wartet – worauf wartest du?
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um wieder draußen loszulegen. Mit ein bisschen Planung, ein paar Handgriffen und den richtigen Spartipps wird dein Garten oder Balkon zum Lieblingsplatz für den Frühling – ganz ohne große Investitionen.
Also: Gartenhandschuhe an, Ärmel hochkrempeln und einfach losstarten.









