Ein Haus, eine Wohnung oder doch ein Doppelhaus?
Ein Immobilienkredit ist, wie der Name schon sagt, dann interessant, wenn du dir deinen Wohntraum erfüllen möchtest. Egal ob Haus oder Eigentumswohnung: Die Finanzierung erfolgt in der Regel über einen Immobilienkredit bzw. eine Wohnfinanzierung.
Kurzer Überblick über die Besonderheiten eines Immobilienkredits
Ein Immobilienkredit hat meist eine lange Laufzeit und ist zweckgebunden. Das bedeutet, dass sie an einen konkreten Verwendungszweck, nämlich den Kauf oder Bau einer Immobilie, gekoppelt ist. Über das geliehene Geld kannst du daher nicht frei verfügen. Anders ist das bei einem Ratenkredit wie dem rundumkredit99, der flexibel für unterschiedliche private Vorhaben eingesetzt werden kann.
Ein weiterer Unterschied zwischen Ratenkredit und Immobilienkredit liegt in der Kredithöhe. Bei Immobilienkrediten geht es in der Regel um deutlich höhere Summen. Deshalb haben zweckgebundene, hypothekarisch besicherte Kredite meist niedrigere Zinssätze. Die Bank kann das Geld häufig zu besseren Konditionen verleihen.
Der Grund dafür ist einfach: Die Bank verfügt im Fall eines Kreditausfalls über zusätzliche Sicherheiten. Im Vergleich dazu ist ein Konsumkredit beziehungsweise Ratenkredit häufig mit höheren Kosten verbunden.
Immobilienkredite werden üblicherweise für den Kauf oder Bau eines Hauses oder einer Wohnung vergeben. Wenn du eine Immobilie finanzieren möchtest, kann diese Kreditform daher die richtige Wahl sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um ein Ein- oder Zweifamilienhaus, ein Reihenhaus, eine Doppelhaushälfte oder eine Eigentumswohnung mit oder ohne Balkon beziehungsweise Dachterrasse geht.
An diese wichtigen Dinge solltest du denken
Die Suche nach der passenden Immobilie ist nicht immer einfach. Dasselbe gilt oft für die Wahl des richtigen Immobilienkredits. Dafür können Zeit und sorgfältige Vorbereitung erforderlich sein.
Mit einer guten Planung kannst du später Zeit und möglicherweise auch Kosten sparen und den gesamten Prozess deutlich einfacher gestalten.
Folgende Kernfragen helfen dir dabei, deine persönlichen Bedürfnisse besser einzuschätzen:
Wie viel darf dein Haus oder deine Wohnung kosten? Wo liegen Unter- und Obergrenze?
Nimmst du den Immobilienkredit allein auf oder gemeinsam mit einer weiteren Person, beispielsweise deinem*deiner Partner*in? Und wie hoch darf die Kreditsumme sein?
Was ist dir wichtiger: eine niedrigere monatliche Rate oder eine kürzere Laufzeit?
Wie flexibel soll die Finanzierung sein? Gibt es besondere Anforderungen, die dir wichtig sind?
Wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung? Welcher Anteil des Immobilienwerts kann damit finanziert werden?
Die richtige Wahl: Ein Vergleich lohnt sich
Bevor du dich für einen Anbieterin entscheidest, solltest du dir ansehen, welche Angebote am Markt verfügbar sind. Da sich viele Konditionen von Bank zu Bank unterscheiden, lohnt sich ein genauer Vergleich.
Achte dabei insbesondere auf folgende Punkte:
Die Verzinsung: Welche Zinssatzmodelle werden angeboten?
Die Kostenstruktur: Wie hoch sind die Nebenkosten und welche Kosten sind in den Gesamtkosten enthalten?
Anforderungen und Voraussetzungen: Welche Kriterien musst du erfüllen, etwa hinsichtlich Wohnsitz, Beschäftigung, finanzieller Situation oder Alter?
Antrag und Bearbeitungszeit: Wie erfolgt die Antragstellung und wie lange dauert es bis zur Entscheidung?
Mach dir keine Sorgen, wenn bei diesen Fragen Unsicherheiten auftauchen. Gerade bei Themen wie Laufzeit und Zinsen sind Zweifel ganz normal. Schließlich geht es um eine wichtige finanzielle Entscheidung.
Hilfreich kann es sein, verschiedene Szenarien durchzurechnen. Teste unterschiedliche Kreditsummen, Laufzeiten und Monatsraten, um ein besseres Gefühl für deine Möglichkeiten zu bekommen.
Dabei kann ein Wohnfinanzierungsrechner unterstützen. Er liefert dir sofort erste Ergebnisse, zeigt wichtige Eckdaten einer möglichen Finanzierung und gibt dir einen unverbindlichen Überblick über verschiedene Varianten.
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