May 28, 2020 · 2 Minuten Lesezeit

Es war einmal: der gute alte Schilling

Wir schwelgen mal kurz in Erinnerungen. 😌 Na, erinnerst du dich auch noch an den Schilling? Wir auch! Deswegen machen wir eine gemeinsame Reise durch die Geschichte des Schillings. 🎒 Und wir sind uns sicher, dass du manches noch gar nicht wusstest. Los geht’s!

Wusstest du, dass es den Schilling zweimal gab? Ja richtig gelesen! 🤯 In Österreich hatten wir zweimal eine Währung namens Schilling. Der erste Schilling wurde noch in der Ersten Republik eingeführt. Und zwar nach dem 1. Weltkrieg. Die damalige Krone war sehr wenig wert. Deswegen hat es eine neue Währung gebraucht. Und das war der erste Schilling.

Der Wert der neuen Währung Österreichs war sogar so stabil, dass sie den Spitznamen "Alpendollar" bekommen hat. ⛰️ Leider hielt das aber nicht lange an. Dann kam der zweite Weltkrieg und die Reichsmark wurde eingeführt.

Der Weg vom Schilling zum Euro

Nach Kriegsende wurde in Österreich wieder der Schilling eingeführt. Damit hatte Österreich wieder eine eigene Währung. Nämlich die, welche die meisten von uns noch kennen. Weißt du noch, was du früher für manche Sachen gezahlt hast? 🤔 Wir haben da ein paar Beispiele für dich: 😍

  • 10 Groschen für 1 Cola-Kracherl

  • 2 Schilling und 70 Groschen für ein Krügerl 🍺

  • 2 Schilling und 50 Groschen für ein Twinni 🍦

  • 5 Schilling für eine Wurststemmel 🌭

Seit 2002 zahlen wir in Österreich mit dem Euro. Kennst du noch den Wechselkurs? € 1 sind 13,7603 Schilling. Der gilt übrigens auch heute noch. 👆

Der Schilling lebt noch immer

Oh ja! Im Jahr 2018 wurde herausgefunden, dass noch circa 7 Milliarden Schilling in Österreich bei den Menschen zuhause liegen müssen. Das sind knapp über 500 Millionen Euro. Überraschend, oder? 👀

Du hast auch noch Schilling unter deinem Kopfkissen versteckt? 🛏️ Oder in einem alten Geldbörserl wiedergefunden? 👛 Kein Problem! Du kannst deinen Schilling ganz einfach bei der Österreichischen Nationalbank umtauschen. Hier gibt es alle Infos dazu.

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