April 22, 2020·4 Minuten Lesezeit

Wie finde ich den richtigen Kredit?

Die wenigsten von uns verfügen über so viel Kapital, dass sie kostenintensive Anschaffungen einfach so aus der eigenen Taschen finanzieren können. Auch wenn es ganz normal ist, einen Kredit zu haben, schrecken viele vor dem Schritt zurück, Schulden zu machen. Wieso du davor keine Angst zu haben brauchst und wie du den richtigen Kredit für dein Vorhaben findest, das erfährst du in diesem Beitrag.

Junge Frau spielt mit Hund in Küche einer Mietwohnung

Ein Kredit ist für viele Österreicherinnen und Österreicher die beste Möglichkeit, ihre Träume zu verwirklichen.

Kredit ist nicht gleich Kredit

Doch wer bekommt überhaupt einen Kredit von der Bank? In der Regel kann ein Kredit von jedem aufgenommen werden, der volljährig ist und über eine angemessene Bonität verfügt. Diese wird meist nicht nur von der Bank bestimmt, sondern von externen Beratungsinstanzen, mit welchen die Bank zusammenarbeitet. Je nach Bonität vergeben viele Banken dann unterschiedlich hohe Zinsen. Achte also auf ein faires Angebot. Vor einer Kreditaufnahme solltest du immer verschiedene Angebote vergleichen und dir zuerst die Frage stellen: »Wer ist der beste Kreditgeber?«

So gehst du Lockangeboten auf den Grund!

Kredit-Vergleichsportale, Online-Rechner, niedrige Zinsen, eine kostenlose, unkomplizierte und schnelle Abwicklung… Die Angebote klingen verlockend. Welcher Kredit jedoch der richtige für dich ist, hängt von deinen Plänen ab. Wenn du dich bei Kreditvergleichen im Internet allein auf die abgebildeten Konditionen verlässt, machst du einen Fehler. Für den Kreditnehmer ist es oft eine Herausforderung, sich zwischen all den Angeboten zurecht zu finden und sich ein genaues Bild zu machen. Unsere Tipps sollen dir dabei helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Wofür brauchst du den Kredit?

Die Frage nach der Verwendung des Geldes gibt die Richtung vor. Unterschiedliche Kreditangebote sind auf verschiedene Anwendungszwecke ausgerichtet. Die Konditionen der einzelnen Kreditarten können daher recht stark voneinander abweichen. Vergleiche also immer nur innerhalb eines Kredittyps die Angebote miteinander.

Ein Konsumkredit, also ein Kredit ohne Zweckbindung, lässt sich für fast alle Vorhaben einsetzen. Mitunter kann sich aber auch ein an einen Verwendungszweck gebundener Kredit für dich eignen. Zum Beispiel ein Wohnkredit für die Finanzierung von Möbeln und Haushaltsgeräten, kleine Ausbesserungen und Schönheitsreparaturen, oder ein Autokredit, der auch eine gute Alternative zu Auto-Leasing ist.

Welches Zinsmodell ist das richtige?
Die Wahl zwischen fix und variabel – Theorie & Praxis:

  • Variable Zinsen sind generell günstiger als fixe Zinsen wobei sich der variable Zinssatz der Marktsituation anpasst. Dadurch kann es passieren, dass dein Kredit während der gebundenen Laufzeit günstiger oder teurer werden kann. Der variable Zinssatz bietet somit Chancen als auch Risiken.

  • Wählst du einen fixen Zinssatz, so bleibt dieser über die gesamte Laufzeit oder den vereinbarten Zeitraum gleich, auch wenn sich die Marktbedingungen ändern. Der fixe Zinssatz bietet somit mehr Stabilität und kann darum für lange Laufzeiten von Vorteil sein.

Generell gibt es aber kein „richtig“ oder „falsch“ bei der Wahl der Verzinsungsart da das Zinsmodell in den persönlichen finanziellen Rahmen passen soll. Aus diesen Gründen ist es empfehlenswert, Kredite zu vergleichen und verschiedene Möglichkeiten anhand repräsentativer Beispiele abzuwägen.

Achte auf „von-/bis-Angaben“ beim Zinssatz!

Du kennst es aus der Werbung: „Ab 3,2 bis 9,5%...“

Wie hoch die Kreditzinsen dann tatsächlich ausfallen, hängt bei vielen Anbietern jedoch von unterschiedlichen Faktoren ab: Vom Verhandlungsgeschick, der Bonität, dem Alter oder davon, wie lange man bereits Kunde ist. In vielen Fällen bekommt man den Kredit bei geringerer Bonität zu deutlich schlechteren Konditionen – und darauf hingewiesen wird man erst dann, wenn die Daten bereits eingegeben wurden.

Warum ein Kredit sich für dich lohnen kann:

Natürlich muss die Entscheidung für einen Kredit reiflich überlegt sein und zu deiner Lebenssituation und deinen Plänen passen. In den meisten Fällen ist ein Kredit aber nicht als “Schulden machen” zu sehen, sondern als Investition. Wenn du zum Beispiel einen Wohnkredit verwendest, um dein Zuhause zu renovieren, so steigert sich nicht nur deine Lebensqualität, sondern im Idealfall auch der Wert deines Hauses oder deiner Wohnung. Bei einer Immobilienfinanzierung zahlst du monatlich an Kredit zurück, was du sonst Miete zahlen würdest, und sparst dir in dieser Zeit dein Eigenheim an.

Daher: Gut geplant ist halb gewonnen! Glaub an dein Vorhaben, recherchiere gut und investiere jetzt in deine Zukunft!

Felix

Felix

Du findest die Finanzwelt langweilig und kompliziert? Felix überzeugt dich vom Gegenteil! 😲 Er berichtet hier auf dem Blog von allem, was du über die Finanzwelt wissen solltest.

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