Kapitalmärkte 2025 im Rückblick
Im Rückblick war 2025 vor allem durch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) geprägt. Große Technologieunternehmen dominierten die Aktienmärkte und trugen einen erheblichen Teil zur Gesamtperformance bei. BlackRock spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten „MegaForces“, also langfristigen Kräften wie Digitalisierung und KI, die ganze Volkswirtschaften verändern – nicht nur einzelne Branchen.
BlackRock sieht dies wie folgt: Diese Entwicklung führte zu einer erhöhten Marktkonzentration - Klassische Diversifikation zeigte phasenweise unterschiedliche Ergebnisse, da sich Renditen auf wenige Marktsegmente bündelten. Gleichzeitig blieb das Umfeld von Unsicherheiten geprägt: geopolitische Konflikte, politische Polarisierung und neue handelspolitische Diskussionen bestimmten regelmäßig die Schlagzeilen.
Trotzdem entwickelten sich die globalen Aktienmärkte robuster als erwartet. J.P. Morgan Asset Management verweist darauf, dass viele Investor*innen ein deutlich schwierigeres Marktjahr prognostiziert hatten. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung waren vor allem anhaltende geld- und fiskalpolitische Impulse, die Wachstum unterstützten und die Risikobereitschaft hochhielten.
Geldpolitik, Fiskalpolitik und Märkte
Auch wenn Inflationsraten im Jahresverlauf schwankten, blieb die Geldpolitik ein zentraler Stabilitätsfaktor. Zinssenkungserwartungen, staatliche Investitionsprogramme und hohe Haushaltsdefizite sorgten für Liquidität im System. Für Anleger*innen bedeutete dies Rückenwind für Risikoanlagen, aber auch die Notwendigkeit, Zins- und Inflationsrisiken aktiv zu managen.
Ausblick 2026 – Von der Mikro- zur Makroebene
Für 2026 erwarten führende Asset Manager*innen kein ruhiges Marktumfeld, sondern eine neue Phase der Differenzierung. BlackRock beschreibt einen Übergang von der Mikro- zur Makroebene: Während heute noch wenige Unternehmen die enormen Investitionen in KI stemmen, könnten sich deren Effekte künftig über Produktivitätsgewinne und neue Geschäftsmodelle in der gesamten Wirtschaft entfalten.
Damit verlagert sich der Fokus von einzelnen Technologietiteln hin zu breiteren wirtschaftlichen Auswirkungen. Gleichzeitig bleibt offen, welche Unternehmen und Branchen letztlich am stärksten profitieren. Dieses Umfeld begünstigt aktives Investieren, da sich Gewinner und Verlierer klarer herauskristallisieren könnten, wie BlackRock es beschreibt.
J.P. Morgan Asset Management verweist in seinem Investment Outlook 2026 darauf, dass politische Entscheidungen, Fiskalpolitik und geopolitische Entwicklungen wieder stärker als Markttreiber an Bedeutung gewinnen. Diese Faktoren könnten das Marktumfeld volatiler machen, gleichzeitig aber auch gezielte Anlagechancen für flexibel aufgestellte Portfolios eröffnen.
Darüber hinaus hebt J.P. Morgan Asset Management hervor, dass strukturelle Investitionen – etwa in Infrastruktur, Energieversorgung und wirtschaftliche Resilienz – zunehmend in den Fokus von Investor*innen rücken.
Langfristige Perspektive – Larry Finks Blick auf die Kapitalmärkte
Einen übergeordneten Rahmen liefert der jährliche Chairman’s Letter 2025 von Larry Fink, CEO von BlackRock. Darin betont er regelmäßig, dass Kapitalmärkte eine Schlüsselrolle für Innovation, Wachstum und gesellschaftlichen Wohlstand spielen. Die Antwort auf strukturelle Umbrüche sei nicht der Rückzug aus den Märkten, sondern deren Weiterentwicklung und Öffnung für neue Investitionsmöglichkeiten.
Fink unterstreicht, dass Kapital dort den größten Nutzen stiftet, wo es langfristig, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert eingesetzt wird – ein Ansatz, der gerade in Zeiten technologischer Transformation an Bedeutung gewinnt.
Fazit – Warum Multi-Asset-Portfolios für Anleger*innen immer wichtiger werden
Für Anleger*innen kann daraus abgeleitet werden: In einem Umfeld, das von strukturellen Megatrends, politischer Unsicherheit und steigender Komplexität geprägt ist, reicht aus bank99 Sicht eine rein passive oder eindimensionale Anlagestrategie oft nicht mehr aus.
Aktiv gemanagte Multi-Asset-Portfolios ermöglichen es, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren, unterschiedliche Anlageklassen sinnvoll zu kombinieren und Risiken gezielt zu steuern. Sie verbinden langfristige Investmentthemen mit laufender Anpassung an die aktuelle Marktlage.
Gleichzeitig sind Multi‑Asset‑Portfolios dennoch mit Risiken verbunden: Auch breit gestreute Portfolios können Wertschwankungen unterliegen, insbesondere wenn mehrere Anlageklassen gleichzeitig unter Druck geraten. Zudem besteht ein Management‑ und Allokationsrisiko, da Anlageentscheidungen der Fondsmanager*innen nicht in jedem Marktumfeld zu positiven Ergebnissen führen. Schließlich können geopolitische oder makroökonomische Schocks die Diversifikation zeitweise weniger wirksam machen.
Für Anleger*innen, die eine breit gestreute und professionell verwaltete Lösung in Betracht ziehen möchten, stellt die vermögensanlage99 der bank99 eine mögliche Produktalternative dar. Anleger*innen können aus vier professionell gemanagten ETF-Dachfonds-Portfolios wählen und so – je nach individueller Risikoneigung und Ertragsziel – eine passende Anlagestrategie für ein dynamisches und herausforderndes Kapitalmarktumfeld umsetzen.









