Frauen sorgen seltener privat vor – Einkommen bleibt zentrale Barriere
Während 58 % der Männer bereits konkrete Maßnahmen zur privaten Vorsorge ergriffen haben, liegt der Anteil bei Frauen nur bei 48 %. Frauen setzen bei den Produkten zudem stärker auf ein Sparbuch beziehungsweise Sparkonto (39 %), während Männer deutlich häufiger in Wertpapiere (37 %), Gold oder Edelmetalle (Männer: 21 %, Frauen: 9 %), Immobilien (Männer: 14, Frauen: 9 %) und Kryptowährungen (Männer: 12 %, Frauen: 3 %) investieren.
Als größte Hürde für die Vorsorge gilt mit 43 % ein zu niedriges Einkommen, gerade bei Frauen (48 %, Männer: 38 %). Weitere Barrieren sind konkurrierende finanzielle Prioritäten wie Wohnen, Kinder und laufende Kosten (36 %) sowie wirtschaftliche Unsicherheit (29 %).
Vorarlberger*innen sparen am meisten für die Altersvorsorge, Kärntner*innen bilden Schlusslicht
Durchschnittlich legen die Österreicher*innen € 288 monatlich für die Altersvorsorge zurück. Spitzenreiter*innen beim monatlichen Sparbetrag sind die Vorarlberger*innen mit € 422, gefolgt von den Wiener*innen mit € 396 und den Oberösterreicher*innen mit € 284. Am wenigsten legen die Salzburger*innen (€ 208) und die Kärntner*innen (€ 177) zurück.
Zwei Drittel (69 %) aller Personen, die bereits in Pension sind, kommen finanziell gut zurecht: Für sie reicht die Pension aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Das trifft gerade für Pensionist*innen in der Steiermark (77 %), in Kärnten (73 %) und Oberösterreich (71 %) zu. Knapp jede*r Fünfte (18 %) muss die Pension durch Erwerbstätigkeit aufbessern, 15 % sind auf Unterstützung von Familie oder Angehörigen angewiesen.
Dennoch teilen knapp die Hälfte der Menschen im Ruhestand (48 %) die Sorge, ob ihre Bezüge auch langfristig ausreichen. Bei den Burgenländer*innen (72 %), Salzburger*innen (58 %) und Niederösterreicher*innen (50 %) ist diese Angst besonders präsent.
Über die Studie
marketagent hat im Auftrag der bank99 im Zeitraum vom 16.-23.4.2026 1.500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema Kredit & Finanzieren befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Gesamt-Bevölkerung.
Diese Information stellt eine Marketingmitteilung dar und ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlageempfehlung.