Aktualisiert am 24. August 2026·in Investieren & Vorsorgen, Konto & Alltag·5 Minuten Lesezeit

bank99 Studie: Mehr als die Hälfte der Österreicher*innen hat Angst vor Altersarmut

Unsere aktuelle Studie zeigt: Die Angst vor finanziellen Engpässen im Alter ist groß. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen mehr Orientierung bei der privaten Vorsorge.

Der Gedanke an die Pension ist für viele Menschen in Österreich mit großen Sorgen verbunden. Immerhin fragen sich knapp zwei Drittel (62 %), ob ihr Geld im Alter ausreichen wird – 53 % haben Angst vor Altersarmut, bei Frauen sind es sogar 60 %.

Das ergibt eine repräsentative Studie* der bank99 unter 1.500 Befragten im Alter zwischen 14 und 75 Jahren.

Insbesondere bei Frauen (69 %, Männer: 55 %), sowie den 30- bis 49-Jährigen (68 %) ist die Sorge weit verbreitet. Rund die Hälfte der Österreicher*innen (53 %) hat bereits konkrete Maßnahmen zur privaten Altersvorsorge getroffen.

Allerdings fühlt sich jede*r Zweite bei der Vielzahl an Vorsorgeprodukten überfordert. Während 42 % das Thema Altersvorsorge als zu abstrakt und zu weit entfernt sehen, glauben 44 %, zu spät damit begonnen zu haben. Dies trifft besonders auf die 40- bis 49-Jährigen (53 %) zu.

 Die Studienergebnisse zeichnen ein klares Bild: Die Österreicher*innen beschäftigen sich intensiv mit der Frage der Altersvorsorge. Unsicherheit und fehlendes Wissen stehen konkretem Handeln aber oft im Weg. Vorsorge sollte aber nicht erst kurz vor der Pension beginnen. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte früh genug damit starten. Dafür braucht es niederschwellige Informationen, leicht verständliche Angebote und vor allem Kostentransparenz. Für uns als bank99 ist wichtig: Vorsorge muss verständlich, leistbar und zugänglich sein.

Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99

Zu beachten ist, dass bei Investitionen in Finanzinstrumente ein Vermögensaufbau nicht garantiert ist. Der Wert der Auszahlung kann unter dem Wert der Einzahlung liegen und bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

Staatliche Vorsorge und betriebliche Pension haben hohen Stellenwert – Wertpapiere werden wichtiger

43 % der Österreicher*innen verlassen sich hauptsächlich auf die staatliche Pension. Gleichzeitig haben nur etwa die Hälfte der Befragten (47 %) eine klare Vorstellung davon, wie hoch ihre staatliche Pension ausfallen wird.

Gerade Niederösterreicher*innen (48 %), Kärntner*innen und Steirer*innen (beide 46 %) setzen auf die staatliche Pension, mehr als Vorarlberger*innen (29 %) und Burgenländer*innen (23 %).

Neben der staatlichen Pension spielen private und betriebliche Vorsorgeformen eine wichtige Rolle. Am häufigsten genutzt wird die betriebliche Pensionsvorsorge (38 %), gefolgt von Sparbuch oder Sparkonto (35 %). Wertpapiere liegen bereits an dritter Stelle (29 %), wobei Männer (37 %) hier wesentlich aktiver sind als Frauen (21 %).

Jede*r Zweite (50 %) geht davon aus, auch in der Pension weiterarbeiten zu müssen. Das trifft insbesondere auf die Salzburger*innen (62 %), die Kärntner*innen (57 %) und die Wiener*innen (52 %) zu.

Vor diesem Hintergrund hat die bank99 Anfang Juli das neue depot99 gestartet 

Kund*innen können damit neben Fonds auch Aktien, ETFs, ETCs und ETNs handeln. Sparpläne sind bereits ab € 30 monatlich möglich. Im Mittelpunkt stehen transparente Kosten und verständliche Informationen zu Chancen und Risiken. Die bank99 bietet Kund*innen damit mehr Handlungsspielraum bei der Gestaltung ihrer finanziellen Zukunft und erleichtert den Zugang zu unterschiedlichen Formen der finanziellen Vorsorge.

Zu beachten sind in diesem Zusammenhang die Risiken, die mit Finanzinstrumenten einhergehen. Finanzinstrumente unterliegen insbesondere Markt-, Kurs- und Währungsschwankungen, die bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Wertentwicklung aus der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. ETCs und ETNs sind Schuldverschreibungen und unterliegen zusätzlich einem erhöhten Emittentenrisiko.

Bei Wertpapierangeboten geht es nicht nur um niedrige Gebühren. Entscheidend ist, dass Kund*innen verstehen, welche Kosten entstehen, wo gehandelt wird und welche Risiken sie eingehen können. Mit dem depot99 unterstützen wir Kund*innen dabei, diese Informationen transparent und niederschwellig zu erhalten. Gerade für Einsteiger*innen und Menschen, die erstmals Wertpapieranlagen nutzen, sind Kostentransparenz und verständliche Kommunikation wesentlich. Unser Ziel ist es, den Zugang zu langfristigem Vermögensaufbau und privater Vorsorge einfacher und lebensnah zu gestalten

Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99

Frauen sorgen seltener privat vor – Einkommen bleibt zentrale Barriere

Während 58 % der Männer bereits konkrete Maßnahmen zur privaten Vorsorge ergriffen haben, liegt der Anteil bei Frauen nur bei 48 %. Frauen setzen bei den Produkten zudem stärker auf ein Sparbuch beziehungsweise Sparkonto (39 %), während Männer deutlich häufiger in Wertpapiere (37 %), Gold oder Edelmetalle (Männer: 21 %, Frauen: 9 %), Immobilien (Männer: 14, Frauen: 9 %) und Kryptowährungen (Männer: 12 %, Frauen: 3 %) investieren.

Als größte Hürde für die Vorsorge gilt mit 43 % ein zu niedriges Einkommen, gerade bei Frauen (48 %, Männer: 38 %). Weitere Barrieren sind konkurrierende finanzielle Prioritäten wie Wohnen, Kinder und laufende Kosten (36 %) sowie wirtschaftliche Unsicherheit (29 %).

Vorarlberger*innen sparen am meisten für die Altersvorsorge, Kärntner*innen bilden Schlusslicht

Durchschnittlich legen die Österreicher*innen € 288 monatlich für die Altersvorsorge zurück. Spitzenreiter*innen beim monatlichen Sparbetrag sind die Vorarlberger*innen mit € 422, gefolgt von den Wiener*innen mit € 396 und den Oberösterreicher*innen mit € 284. Am wenigsten legen die Salzburger*innen (€ 208) und die Kärntner*innen (€ 177) zurück.

Zwei Drittel (69 %) aller Personen, die bereits in Pension sind, kommen finanziell gut zurecht: Für sie reicht die Pension aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Das trifft gerade für Pensionist*innen in der Steiermark (77 %), in Kärnten (73 %) und Oberösterreich (71 %) zu. Knapp jede*r Fünfte (18 %) muss die Pension durch Erwerbstätigkeit aufbessern, 15 % sind auf Unterstützung von Familie oder Angehörigen angewiesen.

Dennoch teilen knapp die Hälfte der Menschen im Ruhestand (48 %) die Sorge, ob ihre Bezüge auch langfristig ausreichen. Bei den Burgenländer*innen (72 %), Salzburger*innen (58 %) und Niederösterreicher*innen (50 %) ist diese Angst besonders präsent.

Über die Studie

marketagent hat im Auftrag der bank99 im Zeitraum vom 16.-23.4.2026 1.500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema Kredit & Finanzieren befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Gesamt-Bevölkerung.

Diese Information stellt eine Marketingmitteilung dar und ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlageempfehlung.

Maria

Maria

Maria ist unsere Seniorin. Sie erinnert sich sehr gerne an früher und plaudert hier auf dem Blog für dich aus dem Nähkästchen. 😊