Wie funktioniert der Ausgabeaufschlag?
Der Ausgabeaufschlag wird beim Kauf von Fondsanteilen verrechnet
Er wird meist in Prozent angegeben
Die maximale Höhe ist in den Fondsbestimmungen bzw. den maßgeblichen Fondsunterlagen festgelegt
Die Höhe kann je nach Fonds unterschiedlich sein. Typisch sind Aufschläge von bis zu 5 %
Mit dem Ausgabeaufschlag können insbesondere Vertriebskosten abgegolten werden.
Beispiel
Du investierst € 1.000 in einen Fonds mit 5 % Ausgabeaufschlag:
€ 50 entfallen auf den Ausgabeaufschlag
€ 950 werden tatsächlich im Fonds veranlagt
Beachte aber, dass bei einem Fonds mit einem Ausgabeaufschlag von 5 % die konkrete Höhe des Ausgabeaufschlags davon abhängt, auf welcher Berechnungsgrundlage dieser ermittelt wird. Die genaue Berechnung kannst du den jeweiligen Fonds- bzw. Kosteninformationen entnehmen.
Warum ist der Ausgabeaufschlag wichtig?
Der Ausgabeaufschlag wirkt sich auf den möglichen Ertrag deiner Veranlagung aus:
Ein Teil des eingesetzten Betrags kann für den Ausgabeaufschlag verwendet werden und steht dann nicht für die Veranlagung zur Verfügung
Je höher die Kosten, desto stärker muss sich die Veranlagung positiv entwickeln, um diese Kosten auszugleichen
Die Kosten sind daher ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung einer Fondsveranlagung.
Hinweis zur bank99
Bei der bank99 wird kein klassischer Ausgabeaufschlag verrechnet. Stattdessen gilt ein Transaktionsentgelt:
Beim Start eines Ansparplans und bei Einmalanlagen fällt kein Ausgabeaufschlag an
Stattdessen wird das jeweils geltende Transaktionsentgelt verrechnet
Kurz gesagt:
Der Ausgabeaufschlag ist eine mögliche einmalige Gebühr beim Erwerb von Fondsanteilen. Ob und in welcher Höhe er anfällt, hängt vom jeweiligen Fonds und dem konkreten Angebot ab. Kosten beeinflussen den möglichen Ertrag einer Veranlagung und sollten daher berücksichtigt werden.

